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E-Rechnung und X-Rechnung: Was Unternehmer jetzt beachten müssen

Unternehmen, die künftig Rechnungen an Behörden in Deutschland oder Europa stellen wollen, müssen korrekte elektronische Rechnungen erstellen und weiterleiten können. Als “richtige” elek­tronische Rechnung gilt lediglich die sog. X-Rechnung. Denn nur diese bietet die Möglichkeit des Austauschs eines strukturierten Datensatzes. Die pdf-Rechnung hat über kurz oder lang ausgedient.   Das ändert sich Der X-Rechnungsstandard, ein [...]

Befristete Teilzeit ab 2019 möglich

Beschäftigte erhalten ab Januar 2019 einen Anspruch auf eine befristete Teilzeit – die sog. Brückenteilzeit.   Das ändert sich Für Arbeitnehmer wird es ein neues Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit geben. Sie erhalten einen Rechtsanspruch auf befristete Teilzeit, die auch Brückenteilzeit genannt wird. Derzeit existiert lediglich ein Anspruch auf unbegrenzte Teilzeitarbeit, ein entsprechendes Rückkehrrecht gibt [...]

Elektronische Dienstleistungen an Nichtunternehmer: Einführung eines Schwellenwerts

Für elektronische Dienstleistungen an Nichtunternehmer wird ein Schwellenwert eingeführt.   Das ändert sich Telekommunikations-, Rundfunk- und Fernsehdienstleistungen sowie auf elektronischem Wege erbrachte sonstige Leistungen an Nichtunternehmer müssen seit 2015 vom leistenden Unternehmer dort versteuert werden, wo der Leistungsempfänger ansässig ist. Dies galt bisher auch für niedrige Umsätze. Mit der Einführung eines Schwellenwertes von 10.000 EUR [...]

Elektronische Marktplätze: Aufzeichnungspflichten und Haftung

Mit verschiedenen gesetzlichen Maßnahmen sollen Umsatzsteuerausfälle beim Handel mit Waren auf elektronischen Marktplätzen im Internet verhindert werden.   Das ändert sich Betreiber von elektronischen Marktplätzen sollen verpflichtet werden, Angaben von Nutzern, für deren Umsätze in Deutschland eine Steuerpflicht in Betracht kommt, aufzuzeichnen. Dies ermöglicht es der Finanzverwaltung, zu prüfen, ob der liefernde Unternehmer oder Nutzer [...]

Betriebliche Gesundheitsförderung: Steuerbefreiung nur bei Zertifizierung

Erbringt der Arbeitgeber zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn Leistungen zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustands und zur betrieblichen Gesundheitsförderung, wird dafür eine Steuerbefreiung in Höhe von bis zu 500 EUR jährlich gewährt.   Das ändert sich ab 2019 Im Einkommensteuergesetz wird bisher hinsichtlich der zu fördernden Maßnahmen auf die §§ 20 und 20a SGB V verwiesen. [...]

Kassensysteme: Höhere Bußgelder bei Verstößen

Zur Erinnerung: Am 1.1.2018 treten die Neuregelungen durch das Investmentsteuerreformgesetz in Kraft. Damit wird die Besteuerung für Investmentfonds einschneidend reformiert.   Das ändert sich ab 1.1.2018 Investmentfonds unterliegen mit ihren inländischen Dividenden, inländischen Immobilienerträgen sowie sonstigen inländischen Einkünften der Körperschaftsteuer. Die Höhe des Steuerabzugs kann auf 15 % des Kapitalertrags reduziert werden, wenn der zum [...]

Datenschutz-Grundverordnung: Diese Schritte sollten Steuerberatungskanzleien jetzt einleiten

Die Kosten für den Datenschutz in einer Steuerkanzlei werden in Zukunft deutlich steigen. Denn die Anforderungen, die die neue Datenschutz-Grundverordnung an Kanzleien stellt, sind teils erheblich. Auch wenn die Regelungen erst ab Mai 2018 in Kraft treten, muss jetzt schon einiges getan werden.   Bisher kam ein Mitarbeiter einer Steuerberaterkanzlei mit dem Kanzleidatenschutz kaum in [...]

Auch Steuerberater brauchen ein elektronisches Anwaltspostfach

Ab dem 1.1.2018 sind Rechtsanwälte und Notare verpflichtet einen speziellen elektronischen Briefkasten einzurichten und damit eine sichere Übertragung für die Zustellung elektronischer Dokumente zu ermöglichen. Diese Verpflichtung gilt entsprechend für Steuerberater. Zwar sind Steuerberater nicht verpflichtet, für Lieferungen an das Finanzgericht den elektronischen Rechtsverkehr zu nutzen. Aus diesem Grund ist ab 2018 auch die Einreichung [...]

Geldwäschegesetz: Was es für Steuerberater und Wirtschaftsprüfer bedeutet

Steuerberater und Wirtschaftsprüfer müssen wegen des neuen Geldwäschegesetzes in Zukunft mit erweiterten Anforderungen rechnen. Dazu gehören insbesondere Meldepflichten zum Transparenzregister.   Das ändert sich ab 26.6.2017 Wirtschaftlich Berechtigte, die hinter juristischen Personen des Privatrechts, eingetragenen Personengesellschaften, Trusts oder speziellen Treuhandgestaltungen tätig sind, müssen an ein sog. Transparenzregister gemeldet werden. Diese Meldepflicht gilt erstmals zum 1.10.2017. [...]